Fischereigesellschaft Innsbruck
 
  • Feine Feinde

    14.12.2018
    Feine Feinde

    "Früher" ist das Zauberwort, mit dem Erzählungen älterer Fischer von paradiesischen Zuständen am Fischwasser beginnen. Ihnen ist gemeinsam, dass sie längst vergangen und von einer enttäuschenden Gegenwart überholt sind. Die Suche nach den Ursachen bringt oft Erstaunliches zutage. Feinsedimente sind ein Faktor, der dabei als Grund für die Veränderungen eher selten vorkommt.

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  • Rohr durch Biberdamm: kein Fischaufstieg!

    09.04.2018
    Rohr durch Biberdamm: kein Fischaufstieg!

    Das können Fische nicht schaffen: Ein Rohr, das unter einen Biberdamm durchgeschoben wird, funktioniert nicht als Fischaufstieg. Das Wasser fließt nämlich wesentlich schneller durchs Rohr ab, als Fische hinauf schwimmen können. Damit bleiben die wichtigen Laichplätze in manchen Seitenbächen unerreichbar, im Inn selbst ist das Laichgeschäft schwer gestört.

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  • Fliegen&Fisch Lotterie

    02.04.2018
    Fliegen&Fisch Lotterie

    Der Inn erweist sich wieder einmal als launische Diva unter den Fischwässern. Es gibt nur wenige Flüsse, wo "himmelhoch jauchzend" und "zu Tode betrübt" so nah bei einander liegen. Und derart unberechenbar sind. Umso größer ist die Freude, wenn alles zusammen gepasst hat.

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  • Uferreinigung 2018

    24.03.2018
    Uferreinigung 2018

    Die Stadt Innsbruck hat im März 2018 wieder Freiwillige zur Uferreinigung eingeladen. Diesmal hatten sich so viele ehrenamtliche Helfer gemeldet, dass die Zuteilung der Reinigungsabschnitte zu einer logistischen Herausforderung geriet. Der Fischereigesellschaft Innsbruck war das rechte Sillufer von der Mündung bis zur Pradler Brücke zugeteilt. Dabei handelt es sich zwar nicht um ein eigenes Revier, trotzdem war ein 13köpfiges Team erschienen, Hannes Frontull hat gleich wieder seine gesamte Familie mitgebracht.

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  • Griesbach angebunden!

    26.12.2017
    Griesbach angebunden!

    Im Zuge der Bauarbeiten für die Innaufweitung bei Telfs hat sich die Möglichkeit ergeben, den Mündungsbereich des Griesbaches passierbar für Äschen zu gestalten. Dieser Bach mitten durch das Telfer Stadtgebiet sieht zwar nach dem Gegenteil eines Naturparadieses aus, wird aber von Forellen intensiv als Laichhabitat genutzt. Eine kürzlich erfolgte E-Befischung liefert Hinweise, dass dies mit großem Nutzen für den Fischbestand am Inn verbunden ist. Dass hier keine Äschen ablaichen, könnte mit der bisher schwer passierbaren Mündung zusammen hängen. Jetzt wäre auch ein Aufstieg für Äschen möglich, wir werden das im Frühjahr gespannt beobachten.

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  • Forellenhochzeit

    25.11.2017
    Forellenhochzeit

    Ab Oktober beginnt jedes Jahr die Laichzeit der Forellen. Bei den heimischen Bachforellen endet diese Phase im Dezember. Die importierten Regenbogenforellen beginnen teils auch schon im Oktober mit dem Laichgeschäft, teils dauert es bis in den April hinein. Das Weibchen legt ca. 1.000 bis 1.500 Eier in den blank geputzten Kiesgrund des Laichbetts. Diese werden im Laichakt vom Männchen befruchtet und sinken dann in das Lückensystem ab. Je nach Wassertemperatur dauert die Entwicklung bis zum Schlüpfen der Larven ca. acht bis zwölf Wochen. Während dieser Zeit ist der abgelegte Laich sehr empfindlich gegen Schwebstoffe. Baggerungen können einen ganzen Jahrgang zunichte machen, da sie die Eier verklumpen und verpilzen lassen.

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  • Badeverbot?

    25.10.2017
    Badeverbot?

    Es gibt vermutlich keinen Körperteil, in den man von diesem Leviathan gebissen werden möchte. Der markanteste Zahn ist immerhin satte zwei Zentimeter lang!

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  • Bachforelle aus der Sill

    27.08.2017
    Bachforelle aus der Sill

    Der Fang einer kapitalen Bachforelle aus der Sill gelang kürzlich Karl Axel Stolz: "Sie war 63 cm lang, wog genau 4,0 kg und ich hatte etwa 20 Minuten Arbeit, bis ich sie sicher landen konnte. Gefischt habe ich mit einer 2,0 m Bachrute, selbstgebautem Blinker und 0,2 feiner Schnur."

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