Der mächtige Tiroler Hauptfluss - großteils gezähmt, aber noch wild, wo er darf.
Der Inn prägt die Landschaft Tirols wie kein zweites Gewässer. Er teilt das Land zwischen Alpenhauptkamm und nördlichen Kalkalpen und manchmal zeigt er noch seine wilde, ungestüme Kraft. Verbauung und Nutzung der Wasserkraft setzen ihm allerdings sehr zu.
Derzeit tummeln sich im Inn zahlreiche Äschenbrütlinge. Das war schon seit vielen Jahren nicht mehr der Fall. Die Äschen haben zwar immer abgelaicht, ihre Nachkommen haben allerdings kaum überlebt. Der kraftwerksbedingte Schwallbetrieb macht ihnen jedes Jahr verlässlich den Garaus. Wegen der Absenkung des Gepatschspeichers gab es im April 2016 deutlich geringere Wasserschwälle. Dort wurde erst einmal aufgestaut, die Stromproduktion beginnt erst wieder im Mai.
mehr erfahrenDas Projekt zur Anbindung von Seitenbächen als Laichhabitat für Innäschen ist als Teilprojekt von "der.inn" aufgenommen. Mit der Förderzusage des Landes Tirol steht die Finanzierung einer professionellen Projektplanung an neun ausgewählten Bächen. Mitfinanziert werden die Machbarkeitsstudien und Grobkostenschätzungen von WWF, Tiroler Fischereiverband, Bezirksrevierausschuss und Fischereigesellschaft Innsbruck. Die Liste der Projektbäche: Griesbach (Telfs), Klammbach (Hatting), Blachfelder Gießen (Zirl / Inzing), Rettenbach (Unterperfuß), Melach (Unterperfuß / Kematen), Kranebitter Aubach (Innsbruck), Agenbach (Ampass), Lavierenbach (Tulfes), Fallbach (Baumkirchen). Nach Vorliegen der Planunterlagen sollen die betroffenen Gemeinden kontaktiert werden.
mehr erfahrenIm Winter 2015/16 weist der Inn stark erhöhte Schwebstoffwerte auf, weil die TIWAG den Speichersee im Kaunertal entleert. Am 13. März 2016 müssen die Arbeiten abgeschlossen sein. Grund dafür sind Wartungsmaßnahmen an der Wasserseite des Grundablasses. Der gesamte Vorgang wurde in einem Wasserrechtsverfahren des zuständigen Ministeriums genehmigt, wobei Einwendungen der Fischereiberechtigten das ursprünglich geplante Ausmaß der Belastungen auf ein gewisses Maß reduzieren konnten.
mehr erfahrenDie Monate März und April bieten am Inn Fliegenfischen vom Feinsten! Auch große Äschen und Forellen steigen jetzt auf die Trockenfliege. Fische bis über 50 cm auf diese elegante Art zu fangen, lässt das Herz jedes Fliegenfischers höher schlagen.
mehr erfahrenSchwall und Sunk als Folge von Speicherkraftwerken verhindern, dass sich Fische im Inn selbst fortpflanzen können; sie laichen zwar ab, der Fischlaich wird aber zerstört. Nur durch die Anbindung von Seitengewässern kann ihr Überleben vom stetigen Besatz unabhängig werden.
mehr erfahrenDie Innäsche stellt eine eigenständige autochthone Linie dar und ist daher besonders schützenswert. Innäschen sind großwüchsig (bis ca. 60 cm), kräftig gebaut und weisen eine charakteristische blaugraue Färbung auf.
mehr erfahrenDass man im Inn einen Hecht fängt, ist recht selten. Dr. Stefan Zelger hat am 01. März 2015, also genau am ersten Tag der Schonzeit, auf Streamer dieses 62 cm lange Exemplar in der Innsbrucker Rossau an Land gezogen.
mehr erfahrenDer europäische Biber - vor kurzem beinahe ausgerottet - erobert sich seinen Lebensraum auch in Tirol zurück. Für Innfischer sind seine Spuren unübersehbar. Besonders auffällig sind die vom Biber gefällten Bäume, nicht einmal vor Riesenstämmen schreckt der effiziente Nager zurück.
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