Fischereigesellschaft Innsbruck

Der Inn

Der Tiroler Hauptfluss und seine Fische

Der Inn, Tiroler Hauptfluss, zeigt sich fischereilich von sehr unterschiedlichen Seiten. Verbauung, Energiewirtschaft und fischfressende Vögel haben seinem Fischbestand arg zugesetzt. Trotz all dieser Belastungen zeigt der vielfältige Einsatz zum Erhalt von Äschen, Forellen und anderen Fischen auch erfreuliche Erfolge. 

  • Massenschlupf Märzbraune

    12.04.2017
    Massenschlupf Märzbraune

    Ein seltenes Naturschauspiel ist der massenhafte Schlupf von Eintagsfliegen. Mit etwas Glück kann man dieses Spektakel an manchen Tagen im März oder April am Tiroler Inn beobachten. Eine Vorhersage ist schwierig, als wichtige Bedingungen gelten ein markanter Anstieg der Wassertemperatur um zwei bis drei Grad sowie windstilles und eher trübes Wetter. Mehrere Tierarten nutzen das damit verbundene Überangebot an Nahrung, wie etwa Bachstelzen, Schwalben, Wildenten und Fische.

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  • Innufer-Reinigung 2017

    12.04.2017
    Innufer-Reinigung 2017

    Koordiniert von der Stadt Innsbruck fand Ende März eine großangelegte Reinigungsaktion an den städtischen Innufern statt. Auch die Fischereigesellschaft Innsbruck war neben anderen Organisationen mit einem Putzteam dabei. Zugeteilt war ihnen das linke Innufer zwischen Unibrücke und Metropol-Kino.

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  • Nixfangen

    26.02.2017
    Nixfangen

    "Nixfangen" - scheint bei Innfischern in der Frühsaison 2017 zum Modewort aufzusteigen. Halblaute Ufergespräche mit trostlos schlapper Schnur, verzweifelte Telefonate, ratlose Mails und Whatsapp-Nachrichten: Die Innfischer haben ein akutes Thema. Der Vorschlag zur Gründung einer Selbsthilfegruppe wurde noch nicht aufgegriffen. Dafür wuchern die Erklärungsphantasien.

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  • 2016 - ein gutes Äschenjahr?

    04.05.2016
    2016 - ein gutes Äschenjahr?

    Derzeit tummeln sich im Inn zahlreiche Äschenbrütlinge. Das war schon seit vielen Jahren nicht mehr der Fall. Die Äschen haben zwar immer abgelaicht, ihre Nachkommen haben allerdings kaum überlebt. Der kraftwerksbedingte Schwallbetrieb macht ihnen jedes Jahr verlässlich den Garaus. Wegen der Absenkung des Gepatschspeichers gab es im April 2016 deutlich geringere Wasserschwälle. Dort wurde erst einmal aufgestaut, die Stromproduktion beginnt erst wieder im Mai.

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  • Seitenbäche: konkrete Planung

    06.02.2016
    Seitenbäche: konkrete Planung

    Das Projekt zur Anbindung von Seitenbächen als Laichhabitat für Innäschen ist als Teilprojekt von "der.inn" aufgenommen. Mit der Förderzusage des Landes Tirol steht die Finanzierung einer professionellen Projektplanung an neun ausgewählten Bächen. Mitfinanziert werden die Machbarkeitsstudien und Grobkostenschätzungen von WWF, Tiroler Fischereiverband, Bezirksrevierausschuss und Fischereigesellschaft Innsbruck. Die Liste der Projektbäche: Griesbach (Telfs), Klammbach (Hatting), Blachfelder Gießen (Zirl / Inzing), Rettenbach (Unterperfuß), Melach (Unterperfuß / Kematen), Kranebitter Aubach (Innsbruck), Agenbach (Ampass), Lavierenbach (Tulfes), Fallbach (Baumkirchen). Nach Vorliegen der Planunterlagen sollen die betroffenen Gemeinden kontaktiert werden.

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  • TIWAG: massive Innverschmutzung!

    12.12.2015

    Im Winter 2015/16 weist der Inn stark erhöhte Schwebstoffwerte auf, weil die TIWAG den Speichersee im Kaunertal entleert. Am 13. März 2016 müssen die Arbeiten abgeschlossen sein. Grund dafür sind Wartungsmaßnahmen an der Wasserseite des Grundablasses. Der gesamte Vorgang wurde in einem Wasserrechtsverfahren des zuständigen Ministeriums genehmigt, wobei Einwendungen der Fischereiberechtigten das ursprünglich geplante Ausmaß der Belastungen auf ein gewisses Maß reduzieren konnten.

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  • Die Fliegen sind da!

    08.04.2015
    Die Fliegen sind da!

    Die Monate März und April bieten am Inn Fliegenfischen vom Feinsten! Auch große Äschen und Forellen steigen jetzt auf die Trockenfliege. Fische bis über 50 cm auf diese elegante Art zu fangen, lässt das Herz jedes Fliegenfischers höher schlagen.

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  • Anbindung von Laichgewässern

    30.03.2015
    Anbindung von Laichgewässern

    Schwall und Sunk als Folge von Speicherkraftwerken verhindern, dass sich Fische im Inn selbst fortpflanzen können; sie laichen zwar ab, der Fischlaich wird aber zerstört. Nur durch die Anbindung von Seitengewässern kann ihr Überleben vom stetigen Besatz unabhängig werden.

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