Fischereigesellschaft Innsbruck

Am Wasser

„Ich gehe Fliegenfischen“ ist die perfekte Ausrede für einen erwachsenen Mann, um stundenlang ungestört am Bach entlang zu streunen wie einst als kleiner Bub (gilt natürlich genauso für Frauen, die das mögen). Wer dabei die Augen offen hält und den Alltagsdruck weit hinter sich lässt, kann vielfältige Eindrücke mitnehmen. Schöne und solche, die nachdenklich machen.

Flüsse und Bäche sind nicht nur die wertvollsten Lebensräume, sie sind vor allem auch ergiebige Erlebensräume. Neben dem Fang von Fischen schweift unsere Aufmerksamkeit zu Tieren und Dingen am Ufer, zu Begegnungen mit anderen Menschen oder zu Ereignissen am Weg zum und vom Gewässer.

  • Gaisau-Festl´19

    28.09.2019
    Gaisau-Festl´19

    Zur Pflege des Geselligkeit veranstaltete die Fischereigesellschaft wieder einmal ein Zusammentreffen bei der Fischerhütte in der Gaisau. Mitglieder und deren Familienangehörige waren dazu eingeladen, außerdem Kartennehmer und Aufsichtsfischer. Mehr als vierzig Gäste folgten der Einladung und verbrachten gemeinsam einen vergnüglichen Sommernachmittag.

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  • Feine Feinde

    14.12.2018
    Feine Feinde

    "Früher" ist das Zauberwort, mit dem Erzählungen älterer Fischer von paradiesischen Zuständen am Fischwasser beginnen. Ihnen ist gemeinsam, dass sie längst vergangen und von einer enttäuschenden Gegenwart überholt sind. Die Suche nach den Ursachen bringt oft Erstaunliches zutage. Feinsedimente sind ein Faktor, der dabei als Grund für die Veränderungen eher selten vorkommt.

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  • Rohr durch Biberdamm: kein Fischaufstieg!

    09.04.2018
    Rohr durch Biberdamm: kein Fischaufstieg!

    Das können Fische nicht schaffen: Ein Rohr, das unter einen Biberdamm durchgeschoben wird, funktioniert nicht als Fischaufstieg. Das Wasser fließt nämlich wesentlich schneller durchs Rohr ab, als Fische hinauf schwimmen können. Damit bleiben die wichtigen Laichplätze in manchen Seitenbächen unerreichbar, im Inn selbst ist das Laichgeschäft schwer gestört.

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  • Gewässerverschmutzung - was tun?

    10.12.2016
    Gewässerverschmutzung - was tun?

    Eine Gewässerverschmutzung ist ein Umweltvergehen, bei dem jedenfalls die Polizei einzuschalten ist. Also sofort die nächstliegende Polizeidienststelle (Servicenummer 059-133) anrufen, allenfalls die europäische Notrufnummer 112. Der Zeitfaktor spielt eine erhebliche Rolle! Bis die Polizei eintrifft, können wichtige Beweismittel bereits „den Bach hinunter“ sein. Wenn der Verursacher nicht ausgeforscht werden kann, ist auch kein Schadenersatz einklagbar.

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  • Fischpassage durch Biberdamm

    08.12.2015
    Fischpassage durch Biberdamm

    2013 hat ein Biber am Völser Gießen kurz vor der Mündung in den Inn einen Damm gebaut. Damit wurde diese Stelle für Fische unpassierbar. Nach Verhandlungen mit der Biberbeauftragten und behördlicher Genehmigung wurde nunmehr ein Stahlrohr als Fischpassage durch den Damm getrieben. Begleitende Untersuchungen sollen zeigen, ob diese Lösung funktioniert.

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  • Sind Fischer "Anrainer"?

    11.04.2015
    Sind Fischer "Anrainer"?

    Mit einem klaren „Ja“ beantwortet Dr. Ingrid Köhler die Frage, ob wir Fischereiausübungsberechtigte als Anrainer im Sinne des Gesetzes gelten. Ihre Argumentation ist in den kürzlich erschienenen Mitteilungen „Fisch und Gewässer“ des Österreichischen Kuratoriums für Fischerei und Gewässerschutz veröffentlicht. Siehe unten stehendes PDF.

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  • Die Fliegen sind da!

    08.04.2015
    Die Fliegen sind da!

    Die Monate März und April bieten am Inn Fliegenfischen vom Feinsten! Auch große Äschen und Forellen steigen jetzt auf die Trockenfliege. Fische bis über 50 cm auf diese elegante Art zu fangen, lässt das Herz jedes Fliegenfischers höher schlagen.

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  • Fliegenfischerkurs

    07.04.2015
    Fliegenfischerkurs

    Der Kurs richtet sich an Anfänger, die mit dem Fliegenfischen beginnen möchten. Die Kursinhalte decken zentrale Kompetenzbereiche des Fliegenfischers ab, einige Praxisanwendungen (Standplätze erkennen, Präsentation am Fließwasser, Drill etc.) sind in diesem Zeitrahmen nicht unterzubringen. Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses haben die Teilnehmer die Voraussetzungen, um sich eigene Praxiserfahrungen am Fischwasser anzueignen.

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